HEIDE MAIBACH

Weidenweg 5,                                                Atelier Istrien

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“Meine Arbeiten entstehen infolge eines unablässigen Suchens, ständigen Speicherns von Geschautem und Gesehenem. Die noch vorhandene Stille der istrischen oder kärntnerischen Landschaft – und der Anspruch, die dort aufgenommene positive Energie in meinen Bildern wiederzugeben, wirken sich ein in mein Empfinden wie die Entdeckung eines neuen Landes. Wirken sich aus im gemalten Bildwerk, wie das Erreichthaben des angestrebten Ortes nach einer langen Reise.

Sowohl die spontane Gestik als auch der kompositorische Ansatz sind mir in der Arbeit wichtig“  
(Heide Maibach).

 

Die Erkenntnis aus der Expedition in die Bilderwelten der Heide Maibach erschließt sich in der Gewisslichkeit einer unbegreifbaren Ordnung. Und so tastet sich der Blick über die Fläche jedes einzelnen Bildes hin um hineinzugelangen in diese sonderbare Welt aus Farben und Geste.
Sucht Identifikationspunkte mit all dem schon Vorgeschauten in sich selbst – trifft auf Widerstände und Abwege, endet mitunter – und hoffentlich vorläufig – in einer prädestinierten Sackgasse. Versucht sich zu orientieren zwischen Fiktion, Gegenstand und Abstraktion, stolpert augenblicklich in Raumgebilde; wird halbwegs zurückgehalten von einer Vernunft, die zunächst Überblick gebietet.

Nach und nach, neuwegs und schaubereiter nun fündig geworden inzwischen, wird der Blick freier vom Zwang erkennen zu wollen, kann sich einlassen auf das Kennenlernen neuer Orte in der Welt einer eigensinnigen Begabung. Wie eine homöopathisch potenzierte Information scheinen die Wirkungsreize in ihr Werk gesetzt zu sein. Von Augenblick zu Augenblick und Bild für Bild entwickeln sich neue Eigenartigkeiten aus den Bildräumen.

Die von der Malerin Heide Maibach dargebotene Bilderwelt erfordert Konzentration in Selbstvergessenheit und erfährt gleichzeitig deren Entlastung durch die wunderliche Ordnung des Ungefähren.