"Wir dachten, wir müssten
etwas dagegen tun"
Positionen form- und sprachreduzierter Malerei- und
Objektkunst
Eine Ausstellung von
Max Hinderer, Roland Icking, Luisa Kasalicky, Manuel Knapp,
Bernhard Rappold und Carlos Vasconcelos
Vom 21. Jänner bis 21. Februar 2003
in der Galerie am Park, Liniengasse 2A, 1060 Wien
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Die Wiener Galerie am Park präsentiert sechs bildende
Künstler, die im Frühjahr 2001 aufgrund ihrer gegenseitig korrespondierender
Werkbetrachtung zusammenfanden um gemeinsame Ausstellungsprojekte zu realisieren.
Dass ihre Arbeiten trotz so unterschiedlicher Charaktere miteinander zu harmonieren vermögen, liegt nicht zuletzt an einer jeweils individuellen, von einer Idee geleiteten Ausdrucksweise, die einhergeht mit einem intensiven, interaktiven Dialog zwischen Material und Werk.
Die teilnehmenden Maler und Objektkünstler, ihreszeichen allesamt Absolventen und Studierende an der Akademie der Bildenden Künste Wien, zeigen ihre jüngsten Arbeiten, die eine gegenwärtige, mal abstrakte, mal gegenständliche Bildersprache unter dem Einsatz minimaler Formen und zurückhaltender Farbigkeit anbietet.
Max Hinderer
(D,*1980)
Mit Fotografien, Zeichnungen u.a. auf denen wiederum Zeichnungen, Malereien
u.a. dargestellt sind, spielt Hinderer ein imaginäres Wechselspiel zwischen
dem eigentlichen und einem fiktiven Betrachter durch, an dessen Ende die Inhaltlichkeit
der aus- und dargestellten Arbeiten in neuem Licht erscheinen.
Roland Icking
(D,*1973)
Seine sogenannten Aphorismen sind geometrische, einem Farbdogma unterzogene
Ölgemälde, auf denen abstrakte Formengebilde, vor monochromen Hintergründen
schwebend, eine bewusst antisymbolische Haltung beziehen.
Luisa Kasalicky
(A,*1974)
Kein Material ist vor ihr sicher nicht in den Entstehungs- und Ausstellungsprozess
von "Zwischenkunst" aufgenommen und bearbeitet zu werden. Kunst als - fertige
oder unfertige ? - Baustelle.
Manuel Knapp
(A,*1978)
zeigt Werke aus seinem Repertoire farbkachektischer, abstrakter Bilder und Objekte,
die wie geometrisch-architektonisch-elektronische Visionen von subtilem Pessimismus
nur so strotzen.
Bernhard Rappold
(A,*1979)
Natürlich vorkommende Texturen wie z.B. Holz greift er auf und organisiert es
in veränderter Form auf seinen Arbeiten neu.
Carlos Vasconcelos
(BR,*1970)
benötigt viel Platz für seine grossen abstrakten , reliefschwangeren Gemälde,
deren Formen und Strukturen den Betrachter in ihre temporeiche, poetische und
zutieft musikalische Dynamik hineinziehen.